Der See
Der
Schwielowsee ist Teil einer Kette großer Seen
im Flusslauf der mittleren Havel, die sich vom
Nieder Neuendorfer See in Berlin bis zum
kleinen Zernsee hinter Werder an der Havel
erstreck. Er hat eine Fläche von 786 Hektar.
Seine längste Ausdehnung beträgt ca. 6
Kilometer und seine größte Breite etwa 2
Kilometer. Am nördlichen Ende wird der See von
der Havel durchflossen. Am Ufer des
Schwielowsee liegen die Ortsteile Caputh,
Ferch, Petzow und Geltow. Der Schwielowsee ist
ein sehr flacher Gletschersee. Er entstand vor
ca.190000 Jahren.
Wassertiefe:
Die größte
Wassertiefe des Schwielowsee beträgt ca. 9
Meter. Die durchschnittliche Tiefe des
Schwielowsee mit 2,8 Meter ist vergleichsweise
gering, denn große Bereiche in der Mitte des
Sees und im Einschwemmbereich der Havelmündung
sind sehr sehr flach. Stellenweise beträgt
dort die Tiefe nur noch 0,5 Meter. Der Schwielowsee ist daher ein Gewässer, das sich
sehr schnell erwärmt und zum Baden einlädt.
Die
Ufer:
Die
Uferbereiche des Schwielowsee sind mit üppigen
Schilfgürtel gesäumt, in dem sich allerlei
Wasservögel heimisch fühlen. Er steht unter
Naturschutz und ist dadurch zu Fuß zugänglich.
Innerorts ist der Zugang zum See oft verbaut
und leider nicht zugänglich.
Fische.
Der
Schwielowsee ist ein fischreiches Gewässer,
das jedes Anglerherz erfreut.